voices in my head
voices in my head
Geschichten
<- zu Teil 9 X. "Hier Kelling, Kriminalpolizei Trier", erklang es aus der Hörmuschel, "so... wir waren jetzt vor Ort...", begann er, betont ruhig und sachlich. "Und?" fragte ich, und ich konnte deutlich mein Herzklopfen spüren. "Ich kann Ihnen nicht alles berichten… nur
Geschichten
<- zu Teil 8 IX. Auf der Heimfahrt machte ich mich erstmals ganz realistisch mit dem Gedanken vertraut, meine Beziehung mit Helena zu beenden, und der Gedanke fühlte sich – vollkommen überraschend für mich – lange nicht so schlimm an, wie ich befürchtet hatte. Ganz im Gegenteil. All die letzten Monate über
Geschichten
<- Zu Teil 7 VIII. Viele weitere Wochen waren ins Land gezogen. Wochen, in denen Helenas Besessenheit mit Martina und Nicole noch viel stärker gworden war... sehr viel stärker als vor unserer Reise nach Bayern. Dabei war es nach dem alten Muster weitergegangen, nur noch tausendmal intensiver: Sobald Helena den
Geschichten
<- zu Teil 6 VII. „Ach Du Schande!“ entfuhr es meiner Therapeutin, und sie bedeckte vor Schreck ihr Gesicht mit den Händen. Derlei emotionale Ausbrüche waren zumindest von Therapeutenseite in unseren Sitzungen eher ungewöhnlich. Es waren seit Bayern mehrere Wochen vergangen, und meine Therapie hatte wegen Urlaub ebenfalls mehrere Wochen
Geschichten
<- Zu Teil 5 VI. „Es war so echt, Du kannst Dir nicht vorstellen, wie echt es war“, sagte Helena unvermittelt, löste ihren Blick von den Reflektionen im Wasser unter uns und schaute umher, als ob es irgendetwas gäbe, woran sie sich hätte festhalten können, irgend einen Schalter, den sie
Geschichten
< zu Teil 4 V. An einem heißen Samstag im Spätsommer machten wir uns also in Helenas altem VW Polo auf die Reise nach Bayern – ausgerüstet mit Karten, Proviant und einem schicken Nokia-Handy, das sich Helena extra zu diesem Anlass gekauft hatte (man erinnere sich, es war um die
Geschichten
< Teil 3 IV. "Scheiße, scheiße, scheiße, das war ein Fehler! Mist!" Helena war komplett aufgelöst, als wir uns die folgende Woche zu einem Mittagspausen-Spaziergang am Fluss trafen. Ich brauchte nicht lange, um herauszubekommen, was schief gelaufen war. Nicole hatte noch einige Male mit Helena telefoniert, und
Geschichten
< zu Teil 2 III. Zum Glück blieb das Telefon still. Aber unser Wochenende war im Eimer, und obwohl ich das größte Verständnis für Helenas Situation hatte, wurden die Dinge zwischen uns nicht einfacher. Durch Helenas Mühe mit ihrer Diplomarbeit hatten wir die Wochen zuvor schon äußerst wenig Zeit füreinander
Allgemein
< zu Teil 1 II. Helena tat alles, was in ihrer Macht stand. Sie ging auf Nicole ein, redete beruhigend und ablenkend mit ihr lange über alles Mögliche und ließ sich schließlich und allmählich die Geschichte – oder zumindest einen Teil der Geschichte – erzählen, welche Nicole auf diese Brücke getrieben hatte.
Allgemein
I. Kurze Vorbemerkung: Ich trage die im Folgenden beschriebenen Ereignisse nun schon seit 20 Jahren mit mir herum. Als ich mich neulich wieder ihrer erinnerte, da bemerkte ich, dass diese Erinnerung allmählich zu verblassen beginnt – was auf der einen Seite gut ist, auf der anderen Seite aber auch wieder nicht.
Das Glück dieser Erde
schöne Dinge. Wir brauchen mehr schöne Dinge. In letzter Zeit laufen so ein paar Sachen falsch in unserem kleinen K-Leben und in Rhöndorf. Leider. Aus diversen Gründen. Und es gibt einmal mehr den schon bekannten und immer wieder interessanten Effekt zu beobachten, dass sich weniger und weniger Menschen für